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Minoritenkloster Lennep

Kloster in Deutschland

Das Minoritenkloster Lennep war ein Franziskaner-Minoriten-Kloster in Remscheid-Lennep, Nordrhein-Westfalen. Es war der älteste vollständig erhaltene Sakralbau der Stadt und diente bis zur Säkularisation 1803/04 als Pfarrkirche und Bildungsort. Die Klosterkirche, eine spätgotische, einschiffige Hallenkirche, wurde 1681 fertiggestellt und 1700 dem Kirchenpatron Bonaventura geweiht. Das Kloster spielte eine zentrale Rolle im Bildungswesen der Region. Die Minoriten betrieben ab 1643 eine Schule, die bis 1803 bestand. Die Gemeinde zählte bis zu 500 Mitglieder, und die Schule hatte bis um 1732 mehrere hundert Schüler. Die Kirche diente als Pfarrkirche für Lennep, Remscheid und Lüttringhausen, bis sie 1868 durch eine neue Kirche ersetzt wurde. In der Zeit des Leerstands wurde das Gebäude 1887 als Fabrik genutzt, bis die Firma 1975 geschlossen wurde. 1983 gründete eine Bürgerinitiative den Verein Klosterkirche RS-Lennep e. V., um den Abriss zu verhindern. Die Restaurierung begann 1985 und führte zur Erhaltung des Gebäudes als Kulturzentrum mit Bühne und Restaurant. Die Klosterkirche ist heute ein Ort für kulturelle Veranstaltungen und wird als Bürger- und Kulturzentrum genutzt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Remscheid

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