KlosterÎle-de-FranceBezirk Île-de-France

Kloster Grosbois

Zisterzienserkloster in Yerres, Frankreich

Das Kloster Grosbois, auch als Kloster Yerres bekannt, war ein Trappisten- und Trappistinnenkloster in Yerres, Département Essonne. Es lag am Nordrand des Waldes von Sénart und wurde in einem ehemaligen Kamaldulenserpriorat untergebracht. Die Gemeinschaften wurden 1804 von Jean-Baptiste Desnoyers in Yerres eingerichtet und wurden später von Abt Augustin de Lestrange getrennt. Die Trappistinnen zogen 1808 nach Valenton, während die Mönche in Yerres blieben. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Französischen Revolution verbunden. Die Trappisten und Trappistinnen wurden nach 1798 in Paris zusammengeführt und 1801 in Soisy-sur-Seine untergebracht. 1804 wurden sie in Yerres untergebracht, wo sie bis 1811 bestanden. Die Trappistinnen von Valenton überlebten bis 1815 als Gemeinschaft in Tréguier und besiedelten später die ehemalige Prämonstratenserabtei Mondaye bei Bayeux. Vor Ort erwartet man Räume und Wege, die auf die Geschichte der Trappisten und Trappistinnen zurückgehen. Die Lage am Rand des Waldes von Sénart bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die Gemeinschaften lebten in getrennten Gebäuden und waren Teil einer größeren Bewegung, die sich in der Literatur unter verschiedenen Namen bezeichnet. Die historischen Verbindungen zu Valenton und Tréguier zeigen die Auswirkungen der Französischen Revolution auf das Kloster.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Yerres

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