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Reilingen
Gemeinde in Deutschland, Rhein-Neckar-Kreis
Reilingen ist eine Gemeinde mit etwa 8000 Einwohnern im Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg. Sie liegt in der Oberrheinischen Tiefebene, zwischen der Schwetzinger Hardt im Norden und der Unteren Lußhardt im Süden. Durch das Gemeindegebiet fließt der Kraichbach. Die Gemarkung umfasst 1635 Hektar, davon sind 42,9 Prozent bewaldet, 38,6 Prozent landwirtschaftlich genutzt und 16,8 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche. Nachbargemeinden sind Hockenheim, Walldorf, St. Leon-Rot, Waghäusel, Altlußheim und Neulußheim. Zu Reilingen gehören der Weiler Wersauerhof und das Haus Schloßmühle. Reilingen wurde 1286 erstmals urkundlich erwähnt und war im 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. 1973 wurde die Gemeinde zum Rhein-Neckar-Kreis gestellt. Die Bevölkerung stieg zwischen 1875 und 1961 verdreifacht, wobei nach dem Zweiten Weltkrieg 500 Heimatvertriebene einströmten. Die Gemeinde hat ein Heimatmuseum, einen Spargel- und Tabaklehrpfad sowie den Waldfestplatz am Heidelberger Weg. Zudem gibt es die fränkische Hofanlage und den Naturlehrpfad am Reilinger See. Die Gemeinde ist auch für das Akkordeonorchester und den Fußballverein SC 08 Reilingen bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Rhein-Neckar-Kreis
- Seehöhe
- 102 m
- Website
- https://www.reilingen.de/
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