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Hranice u Aše
Gemeinde in Tschechien
Hranice u Aše ist eine Landstadt im vogtländischen Dreiländereck Böhmen-Bayern-Sachsen. Sie liegt nördlich von Aš im Okres Cheb des Karlovarský kraj. Die Stadt und ihre Nachbarorte Regnitzlosau sowie Eichigt sind Teil der Vereinigung Freunde im Herzen Europas. Sie ist die westlichste Stadt Tschechiens und grenzt an die deutschen Gemeinden Regnitzlosau und Eichigt. Hranice war im 19. Jahrhundert führend in der Textilindustrie der Region. 1882 wurde sie zum Marktflecken erhoben und 1964 erhielt sie Stadtrechte. 1904 wurde das erste Telefon in Betrieb genommen, und 1911 wurde die Gemeinde an das Stromnetz angeschlossen. Die Stadt war 1938 bis 1945 Teil des Deutschen Reichs und erlebte nach der Vertreibung der Deutschen einen Bevölkerungsrückgang. In Hranice u Aše gibt es das Museum der Fabrik von F. A. Hendel, erbaut 1908. Zudem stehen die evangelische Kirche aus dem Jahr 1682 sowie die römisch-katholische Kirche „Besuch der Jungfrau Maria“ aus dem Jahr 1894. Die Stadt ist Teil der Gemeindegliederung mit mehreren Ortsteilen und umfasst auch die Wüstung Císařský Hamr. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Vogtland und die Grenzregion.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
- Ort
- Okres Cheb
- Seehöhe
- 575 m
- Website
- https://www.mestohranice.cz/
In der Nähe
- Kirche St. Martin (Hranice v Čechách)100 m
- Studánka2.9 km
- Trojmezí2.1 km
- Ringwallanlage Elster2.5 km
- Pastviny (Hranice)3.6 km
- Eichigt5.1 km
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