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Burg Bramsche

abgegangene spätmittelalterliche Burg der Herren von Langen im Zentrum des Ortsteils Bramsche der Stadt Lingen (Ems) im niedersächsischen Landkreis Emsland

Die Burg Bramsche war eine spätmittelalterliche Burg der Herren von Langen im Ortsteil Bramsche der Stadt Lingen (Ems) im niedersächsischen Landkreis Emsland. Sie lag im Zentrum des heutigen Dorfes, nahe der Kirche. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1331, als sie Rudolf von Langen gehörte. In den folgenden Jahrzehnten wird sie in Schriftquellen nicht mehr genannt, bis sie 1419 im Besitz des Florenz von Grüter erscheint. Die Burg war Teil von Fehden zwischen den Herren von Langen und der Stadt Osnabrück. 1557 begann Otto von Grothaus zu Kronenburg eine Fehde mit Osnabrück, in deren Verlauf die Burg 1558 zerstört wurde. Sie wurde nicht wieder aufgebaut, sondern Otto von Grothaus verlegte seinen Sitz an die Stelle des heutigen Guts Spyck an der Aa. Die Burg ist heute nicht mehr erhalten. Die Burg Bramsche stand im Zentrum des Dorfes und war eng mit der Kirche verbunden. Die Umgebung umfasst das heutige Bramsche sowie das Gutsareal Spyck an der Aa. Die historischen Ereignisse um die Burg sind eng mit den Fehden der Herren von Langen und der Stadt Osnabrück verbunden. Die Burg selbst ist nicht mehr zugänglich, aber ihre Geschichte ist in lokalen Quellen dokumentiert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Bramsche

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