📷 Bild: Wikimedia Commons
Okříšky
Schloss in Tschechien
Der Schloss Okříšky steht in der Gemeinde Okříšky im östlichen Teil des Bezirks Třebíč. Es ist ein barockes Schloss mit renaissancemäßigem Kern und als kulturelle Denkmalkultur der Tschechischen Republik geschützt. Die Anlage hat ihre Wurzeln in einer Burg aus der Zeit vor der Hussitenzeit, die im 16. Jahrhundert in ein Renaissance-Schloss umgebaut wurde. Im 17. Jahrhundert wurde es von Jiří Rechenberk von Želetice erworben und bis ins 18. Jahrhundert weiter ausgebaut. Das Schloss ist Teil eines großflächigen Güterkomplexes, der bis 1945 als Fideikommiss der Familie Collalto et San Salvatore existierte. Nach der Konfiskation durch die Beneš-Dekrete 1945 wurde es bis in die 1990er Jahre als Büro und Lager der Landwirtschaftlichen Genossenschaft genutzt. Seit 2009 dient es als Rathaus des Ortes, und seit 2022 wird es mit Abwärme aus einer Biogasanlage beheizt. Die Anlage umfasst ein barockes Hauptgebäude mit sgrafitierter Fassade, Arkaden und einem ehemaligen Schlossgarten. Im Inneren gibt es ein renaissancisches Erdgeschoss, barocke Zimmer mit Kachelöfen und eine restaurierte Kirche. Die umliegende Landschaft umfasst Wälder, landwirtschaftliche Flächen und eine ehemalige Dampfmaschine, die 1892 errichtet wurde. Die Denkmalpflege umfasst auch die Rekonstruktion der sgrafitierter Fassade.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Okříšky
- Erbaut
- 1600
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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