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Schloss der Bischöfe von Lausanne, dann Vogteiresidenz und Präfektur
Schloss in Bulle im Kanton Freiburg, Schweiz
Das Schloss Bulle liegt in der Gemeinde Bulle im Bezirk Greyerz des Kantons Freiburg. Es steht an der Südseite des Place du Marché, an der Kreuzung der Strassen nach Freiburg, Vevey und Greyerz. Die Anlage umschließt einen Innenhof und besteht aus vier Gebäudeflügeln, wobei der Bergfried im Südosten besonders hervorsticht. Die Fassade ist barock geprägt, mit gotischen Elementen an der Nordostecke. Die Anlage misst etwa 41 × 44 Meter, umgeben von einem Graben, der früher als Wassergraben diente. Das Schloss war bis 1847 Sitz der Präfektur des Bezirks Greyerz und blieb bis heute Verwaltungszentrum. Es war von 1763 bis 1768 zum Schloss umgebaut und diente als Vogteiresidenz. In der Geschichte spielte es eine zentrale Rolle bei politischen Konflikten, darunter der Sonderbundskrieg und Unruhen im Zweiten Weltkrieg. Die Anlage blieb bis 1854 unverändert, bis der Südflügel als Gefängnis genutzt wurde. Im Innenhof finden sich romanische Portale, Laubengänge und ein Brunnen. Der Zugang erfolgt über eine Brücke mit Wehrgang und einen Nebeneingang an der Ostseite. Der Bergfried ist 33 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 13,5 Metern. Die Anlage ist heute ein A-Objekt im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter und umgeben von historischen Gebäuden wie dem Musée gruérien und der Chapelle de Notre-Dame de Compassion.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Amtssitz, Verwaltungsgebäude
- Ort
- Bulle FR
- Adresse
- Place du Tilleul 1, 1630 Bulle
- Erbaut
- 1273
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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