📷 Bild: Wikimedia Commons
Römische Ruwerwasserleitung
archäologische Stätte in Deutschland
Die Römische Ruwerwasserleitung war ein Aquädukt, das das antike Trier mit Wasser versorgte. Sie verlief durch das Ruwertal und führte Wasser aus der Ruwer, einem Zufluss der Mosel, nach Trier. Die Entnahme erfolgte etwa 200 Meter oberhalb der Riverismündung bei Waldrach. Das Aquädukt hatte eine Länge von 12,8 Kilometern und ein Gefälle von 7,74 Metern. Die Anlage ermöglichte eine tägliche Wassermenge von etwa 25.000 Kubikmetern, was dem Trinkwasserbedarf der heutigen Stadt Trier entsprach. Sie wurde im frühen 2. Jahrhundert aus Sandsteinquadern, Schieferbruchsteinen und Kalkmörtel gebaut. Heute sind Reste der Originalleitung in Waldrach und im Ruwertalhang vergraben, wobei eine Rekonstruktion an der Ruwertalstraße zu besichtigen ist. In Waldrach wurden Reste der Wasserleitung freigelegt, darunter ein nachgebauter Kanalabschnitt an einem Betonsockel. Die Bauweise und der Querschnitt wurden damit demonstriert. Zudem gab es in der ehemaligen Löwenbrauerei Trier Ausstellungen zu Teilen der Wasserleitung. Das überschüssige Wasser wurde einst in die städtische Kanalisation geleitet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Römisches Aquädukt
- Ort
- Rheinland-Pfalz
In der Nähe
- Schloss Marienlay303 m
- Waldrach755 m
- Verbandsgemeinde Ruwer755 m
- Morscheid749 m
- Riveris1.9 km
- Korlingen2.0 km
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