📷 Bild: Wikimedia Commons
Benediktinerinnenabtei Gehrden
Ehemaliges Kloster in Deutschland
Das Kloster Gehrden ist eine ehemalige Benediktinerinnenabtei in Brakel-Gehrden, Kreis Höxter, Nordrhein-Westfalen. Die Klosterkirche besitzt das größte historische Glockengeläut Westfalens. Die Abtei wurde 1142 von Bischof Bernhard I. von Oesede gegründet und erhielt durch die Stiftung von Werner von Brach und seiner Ehefrau Beatrix umfangreiche Landbesitzungen. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert als gewölbte Querhausbasilika errichtet, mit einem Westturm und einer eisengeschmückten Tür im Nordportal. Die Abtei blühte im Mittelalter, unter anderem durch die Gründung eines Tochterklosters in Dalhausen und die Verleihung von Stadtrechten 1319. Im 19. Jahrhundert wurde die Abtei säkularisiert und zu einem Schloss umgebaut. Heute ist die Anlage in Privatbesitz und beherbergt ein Hotel. Im Garten steht die Zwölf-Apostel-Linde, eine Linde, die etwa 400 bis 800 Jahre alt ist. Die Klosterkirche beherbergt zudem eine historische Turmuhr, die 1989 in Berlin präsentiert wurde. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude und Räume, darunter die Klosterkirche mit ihrer barocken Ausstattung und dem Glockengeläut. Der Garten bietet einen Ausblick auf die Umgebung und beherbergt die alte Linde. Die Anlage ist heute als Hotel und Bildungsstätte genutzt und bietet einen Eindruck von der historischen Bedeutung des Klosters. Die Umgebung umfasst die Stadt Brakel und die nähere Landschaft des Kreises Höxter.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Brakel
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