Český Jiřetín

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Ústecký krajBezirk Ústecký kraj

Český Jiřetín

Gemeinde in Tschechien

Die Gemeinde Český Jiřetín liegt im Ústecký kraj, im Nordosten Tschechiens, an der Flöha im Erzgebirge. Sie grenzt an die sächsische Stadt Deutschgeorgenthal und ist über einen Grenzübergang verbunden. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Český Jiřetín und Fláje, wobei Fláje 1960 eingemeindet wurde. Die Ortschaft ist ein Grenzort mit historischen Verbindungen zur deutschen Seite. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Hier wurden Bergbau- und Holztransportaktivitäten betrieben, darunter die Neugrabenflöße, die bis 1800 in Betrieb stand. Die Gemeinde war bis 1945 von deutschböhmischem Bevölkerungsschicht besiedelt. Die Kirche St. Peter und Paul wurde 1800 errichtet, und die Kirche Johannes des Täufers wurde 1969 nach Český Jiřetín verlegt. In Český Jiřetín gibt es mehrere sehenswerte Orte. Dazu zählen der 70 m hohe Wasserfall an der Neugrabenflöße, das Jagdschloss Lichtenwald aus dem 18. Jahrhundert und die Kirche Johannes des Täufers, die der einzige vollständig aus Holz gebaute Sakralbau im Erzgebirge ist. Die Ortschaft ist ein beliebter Naherholungs- und Grenzort, der vor allem durch Tourismus lebt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Grenzstadt, Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Most
Seehöhe
725 m

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