Nordbad

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SchwimmbäderThüringenBezirk Thüringen

Nordbad

historische Badeanstalt in Erfurt

Das Nordbad in Erfurt ist ein Freibad, das aus den 1920er Jahren stammt und ursprünglich eines der größten und modernsten Freibäder Deutschlands war. Es liegt nördlich des Gründerzeitgürtels in einem Bogen der Gera am Rand des Nordparks. Das Bad wurde 2006 geschlossen, nach Sanierungsarbeiten 2010 wiedereröffnet und zählt heute zu den bedeutendsten Freibädern der Stadt. Das Nordbad war bis 1936 als zweitgrößtes Freibad Deutschlands bekannt und spielte eine zentrale Rolle im Schwimmsport. Es war Ausgangspunkt für internationale Wettkämpfe und trainierte Teams wie den „SV Empor Erfurt“. Das Schwimmbecken wurde 1953 in ein 50-Meter-Sportbecken umgewandelt, und 2006 wurde das Bad aufgrund technischer Mängel geschlossen. Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen wurde es 2010 erneut in Betrieb genommen. Im Nordbad gibt es ein beheiztes 50-Meter-Sportbecken, ein Nichtschwimmerbecken mit Rutschen und Strömungskanal, ein Sprungbecken mit 3- und 5-Meter-Türmen sowie ein Kleinkinderbecken. Vor dem Eingangsgebäude verläuft der Gera-Radweg. Das Eingangsgebäude ist ein architektonisches Highlight mit symmetrischem Aufbau, flachgeneigten Dächern und verglasten Räumen. Die Anlage umfasst Tribünen, Umkleidehallen und Duschräume, die mit Oberlichtern ausgestattet sind.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Freibad
Ort
Erfurt
Erbaut
1925
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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