📷 Bild: Wikimedia Commons
Koldenbüttel
Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Deutschland
Das Dorf Koldenbüttel liegt im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein und gehört zur Halbinsel Eiderstedt. Es erstreckt sich nördlich und westlich des Treenelaufs gegenüber Friedrichstadt. Die Gemeinde umfasst Gebiete wie Büttel, Herrnhallig, Norddeich und Süderdeich. Im Süden und Westen liegen eingedeichte Flächen der Eider-Niederung, während der Nordosten zur Herrnhallig gehört. Koldenbüttel ist die östlichste Gemeinde der Halbinsel. Koldenbüttel hat eine reiche Geschichte, die bis in die Völkerwanderungszeit zurückreicht. Die St.-Leonhard-Kirche wurde um 1200 errichtet, und der Holz-Kirchturm aus dem 15. Jahrhundert ist der älteste seiner Art in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde war bis 1970 Teil des Kreises Eiderstedt und wurde 1974 an Friedrichstadt abgetreten. Die aktuelle Gemeindevertretung besteht aus 8 Mitgliedern der Wählergemeinschaft und 3 der SPD. Besichtigungswürdig sind die St.-Leonhard-Kirche, das Diakonat mit dem 1969 gebauten Gebäude, das den Giebel des 1614 errichteten Vorgängerbaus trägt, sowie das Pastorat im Marschbürgerhaus. Die „Koldenbüttler Sommer“-Veranstaltung mit Konzerten und Ausstellungen findet seit 1997 jährlich statt. Die Gemeinde ist ländlich geprägt, mit landwirtschaftlicher Produktion und Wohnfunktion. Die Verbindungen zu Friedrichstadt, Husum und Tönning sind gut ausgebaut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Nordfriesland
- Seehöhe
- 2 m
- Website
- https://koldenbuettel-nf.de/
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