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Zisterzienserinnenkloster Jüterbog
Kloster in Deutschland
Das Zisterzienserinnenkloster Jüterbog stand in der Dammvorstadt westlich der mittelalterlichen Stadt Jüterbog. Es lag in der Nähe der Liebfrauenkirche und war von einer Anlage mit einem nördlichen Klausurflügel sowie der Kirche umgeben. Die Anlage war ursprünglich als Zisterzienserinnenabtei errichtet worden und wurde später auch als Benediktinerinnenkloster bezeichnet. Das Kloster wurde 1282 gegründet und war bis 1557 bestehen. Es war von Erzbischöfen, Bischöfen und Bürgern mit Stiftungen unterstützt. Die wirtschaftliche Situation verschlechterte sich im 16. Jahrhundert, und nach 1517 setzten lutherische Ideen ein. 1569 war die letzte Nonne verstorben, und die Anlage ging an das Erzstift Magdeburg über. Die Nonnen lebten in einer Anlage mit Landbesitz in der Umgebung, Wald und Wiesen. Sie kamen aus adligen und bürgerlichen Familien. Das Kloster hatte Patronatsrecht über Stadtkirchen und Dorfkirchen. Die Struktur umfasste eine Äbtissin, einen Prior und eine Subpriorin. Die Anlage war ein Zentrum der religiösen und wirtschaftlichen Lebenswelt der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Jüterbog
- Erbaut
- 1282
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
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- Jüterbog266 m
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