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Abtei Notre Dame (Soissons)
Kloster in Frankreich
Die Abtei Notre Dame war ein Benediktinerinnenkloster in Soissons, Département Aisne. Es wurde zwischen 659 und 666 unter den Merowingern gegründet und später zur karolingischen Reichsabtei erhoben. Die Abtei war Mutterkloster der Reichsabtei Herford und zählte unter Ludwig dem Frommen zu den bedeutenden religiösen Zentren. Die Abteikirche Notre Dame sowie die Kirchen St. Pierre und St. Genevieve standen auf dem Gelände, das heute vom Kathedralplatz bis zum Ufer der Aisne reicht. Die Abtei wurde im Zuge der Französischen Revolution aufgelöst und abgerissen. Von den Sakralbauten blieben nur ein Teil des nördlichen Querschiffes der Abteikirche mit romanischen Fenstern sowie die westlichen Joche des Langhauses von St. Pierre erhalten, die heute als Ehrenmal dienen. Das Gelände umfasste ursprünglich drei Sakralbauten und war für seine Reliquien bekannt, darunter den „Schuh Mariens“. Die Ruinen der Abtei liegen im Stadtzentrum von Soissons, umgeben von historischen Gebäuden wie dem Justizpalast und dem Postamt. Die erhaltenen Teile der Abteikirche und St. Pierre bieten einen Eindruck von der ursprünglichen Ausdehnung und dem architektonischen Stil der Abtei. Die Umgebung ist geprägt von der mittelalterlichen Stadtstruktur und dem Fluss Aisne.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Soissons
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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