📷 Bild: Wikimedia Commons
Secusigiu
Gemeinde in Rumänien
Secusigiu liegt im Marosch-Tal, an der Kreisstraße DJ682, die Arad mit Sânnicolau Mare verbindet, und an der Eisenbahnstrecke mit denselben Endpunkten. Der Ort befindet sich am nördlichen Rand der Banater Heide, nahe der Grenze zum Kreis Timiș. Die Gemeinde umfasst die Dörfer Munar, Satu Mare und Sânpetru German. Die Lage ist geprägt von der Flussniederung der Marosch und der Verbindung zu wichtigen Verkehrsnetzen. Die erste Siedlung auf dem Gebiet von Secusigiu wurde von den Grafen Szekely, Szapary und Almassy für leibeigene Landarbeiter errichtet. Sie wurde durch Hochwasser zerstört, weshalb eine neue Siedlung nach dem Bau des Aranka-Kanals entstand. Diese wurde ebenfalls überflutet, bis 1776 ein Ansiedlungsplan für ein Dorf an einer Hochstelle der Maroschniederung genehmigt wurde. Der Ort erhielt die Bezeichnung Székesút, und 1808 wurden deutsche Bauern und Handwerker angesiedelt, auf Initiative Kaiser Joseph II. Secusigiu ist durch die katholische Kirche bekannt, die zwischen 1838 und 1840 errichtet wurde. Anton Dangl aus Arad baute 1843 eine kleine Orgel mit mechanischer Steuerung und vier Registern. Die Gemeinde ist auch für die touristischen Attraktionen umgeben, wie das Kloster Bezdin, das Kloster Hodoș-Bodrog und den Großen Kies als Teil des Naturparks Marosch-Auen. Die Geschichte der Gemeinde ist geprägt von Migrationen, Enteignungen und politischen Veränderungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Arad
- Adresse
- str. Principală, nr. 275 Secusigiu, 317285 jud. Arad
- Seehöhe
- 85 m
In der Nähe
- Kloster Bezdin5.8 km
- Prundul Mare7.5 km
- Petschka9.3 km
- Așezare fortificată8.3 km
- Așezare fortificată8.3 km
- Șanțul-Mare Pecica8.3 km
QR-Code