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Nentershausen
hessische Gemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Nentershausen ist eine Gemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, im osthessischen Bergland. Sie liegt im Zentrum des Richelsdorfer Gebirges, zwischen der Fulda im Westen und der Werra im Osten. Die Gemeinde umfasst sechs Ortsteile und grenzt an Sontra, Wildeck, Ronshausen, Bebra und Cornberg. Sie ist im Einzugsbereich der Hasel, die bei Sontra in die Sontra mündet. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg Tannenberg wurde um 1300 von Ludwig I. von Baumbach erbaut und war Lehnsburg der Abtei Hersfeld. 1323 wurde Nentershausen erstmals in einer Urkunde erwähnt. Die Gemeinde wurde 1971 aus sechs ehemals eigenständigen Gemeinden fusioniert. Sie war bis 2011 ein staatlich anerkannter Luftkurort. In Nentershausen gibt es mehrere sehenswerte Bauwerke, darunter die Burg Tannenberg, die Evangelische Kirche und das Fachwerkrathaus. Das Heimat- und Bergbaumuseum zeigt die Geschichte des Kupferschieferbergbaus. Die Gemeinde veranstaltet jährlich das Denser Seefest und das Burgfest auf der Burg Tannenberg. Zudem gibt es eine geschützte Dorf- bzw. Gerichtslinde und eine jüdische Geschichte mit Synagoge und Friedhof.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Seehöhe
- 299 m
In der Nähe
- Alt-Tannenburg536 m
- Burg Tannenberg (Nentershausen)1.1 km
- Richelsdorfer Gebirge1.9 km
- Herzberg (Richelsdorfer Gebirge)1.9 km
- Ulfe2.3 km
- Sontra6.0 km
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