📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Schönborn-Batthyány
Denkmalgeschütztes Objekt in Innere Stadt (40828)
Das Palais Schönborn-Batthyány ist ein barockes Bauwerk mit rokokoartigen Elementen in der Innere Stadt Wiens, genauer gesagt in der Renngasse 4. Es wurde im 17. Jahrhundert errichtet und ist Teil der österreichischen Schönborn-Linie. Das Gebäude steht im 1. Wiener Gemeindebezirk und wurde ursprünglich von Adam II. Graf Batthyány erworben, der es nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach umbauen ließ. Das Palais ist für seine reiche Geschichte und künstlerische Ausstattung bekannt. Es war bis 1846 Sitz der Familie Schönborn und beherbergte eine umfangreiche Bibliothek mit über 18.000 Bänden sowie Gemälde wie „Die Blendung Simsons“ von Rembrandt. Im Zweiten Weltkrieg wurde es beschädigt, doch bis 1960 wurde es restauriert. Heute beherbergt es eine Galerie, die zeitgenössische Kunst präsentiert, und die Rokokodekorationen aus der Zeit von Friedrich Karl von Schönborn sind noch erhalten. Die Räume des Palais sind mit barocken und rokokoförmigen Elementen ausgestattet, darunter eine reiche Fassade mit figürlichem Schmuck. Die Bel Etage beherbergt eine Galerie, die in der Vergangenheit Ausstellungen mit Werken von Künstlern wie Günther Uecker und Max Weiler zeigte. Die Umgebung um das Palais ist geprägt von der historischen Stadtsituation der Innere Stadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Stadtpalais
- Ort
- Innere Stadt
- Adresse
- Renngasse 4
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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