📷 Bild: Wikimedia Commons
Casares de las Hurdes
Gemeinde in Spanien
Casares de las Hurdes liegt im Norden der Provinz Cáceres, in der Autonomen Gemeinschaft Extremadura. Die Gemeinde befindet sich nahe der Grenze zur Provinz Salamanca und gehört zur Nachbarregion Kastilien-León. Sie liegt in den südlichen Ausläufern des Iberischen Gebirges, genauer gesagt in den Sierra de las Hurdes. Die Gemeinde umfasst mehrere Weiler und liegt in einer Höhe von etwa 700 bis 1110 Metern. Das Klima ist gemäßigt, mit Regen, der hauptsächlich im Winter fällt. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, als Jäger und Sammler das Gebiet durchstreiften. Später entstanden erste dauerhafte Siedlungen, doch bis ins Hochmittelalter gab es keine steinerne Kirche oder Kapelle. Im Jahr 1840 schlossen sich mehrere Weiler zu einer Gemeinde zusammen. 1922 besuchte der spanische König Alfons XIII. die Region Las Hurdes und verweilte mehrere Tage in Casares. Die Bevölkerung hat sich seit den 1950er Jahren deutlich verringert. Die Gemeinde ist vor allem durch ihre natürliche Landschaft und traditionelle Landwirtschaft bekannt. In der Region wurden seit der Antike Schaf- und Ziegenherden gezüchtet, und später begann der Anbau von Oliven, Weinreben und Feigen. Heute ist der Tourismus, insbesondere die Vermietung von Ferienhäusern, die wichtigste Einnahmequelle. In der Umgebung finden sich Felszeichnungen, Feldsteinmauern und erhaltenen Gebäude aus Feldsteinen, die die Geschichte der Region widerspiegeln. Die örtliche Pfarrkirche und ihr freistehender Glockengiebel sind ebenfalls sehenswerte Orte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Cáceres
- Seehöhe
- 1110 m
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