Écomusée du Perche
Das Écomusée du Perche hat seinen Sitz im ehemaligen Priorat Sainte-Gauburge bei Saint-Cyr-la-Rosière — eine Gebäudegruppe, die für sich schon ein Grund zum Kommen ist. Das Museum sammelt und zeigt, was die Landschaft des Perche geprägt hat: Landwirtschaft, Tracht, Wald und Bocage, das Handwerk der Dörfer und das Percheron-Pferd, das der Region seinen Namen in die Welt getragen hat. Der Zeitraum reicht vom 19. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre. Ein Ökomuseum unterscheidet sich von einem klassischen Museum darin, dass es sein Thema nicht auswählt, sondern eine ganze Region behandelt — geografisch, historisch und ethnologisch. Entsprechend breit sind die Bestände, und entsprechend konkret sind die Objekte: Werkzeug, Kleidung, Gerät, das benutzt wurde. Das Haus trägt das staatliche Label Musée de France; ein Dokumentationszentrum steht nach Vereinbarung offen. Neben der Dauerausstellung gibt es Wechselausstellungen, Vorträge und Werkstätten für Erwachsene wie für Kinder, dazu thematische Veranstaltungen; Führungen sind mit Anmeldung möglich. Für den Rundgang sollte man ein bis zwei Stunden rechnen. Im Haus sind außerdem ein Tourismusbüro, ein Laden und ein Café untergebracht, dazu überdachte und offene Picknickplätze. Geöffnet ist von April bis Ende September durchgehend, im Herbst mit eingeschränkten Zeiten. Saint-Cyr-la-Rosière liegt mitten im Perche, in Reichweite von Courboyer und den bekannten Gärten der Gegend — die Region lässt sich gut als Tagesroute fahren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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