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Alte Kirche Mariae Heimsuchung (Innsbruck)
Kirchengebäude in Innsbruck (71068)
Die Alte Kirche Mariä Heimsuchung steht in der Kranebitter Allee im Innsbrucker Stadtteil Kranebitten. Sie gehört zum Dekanat Innsbruck und ist als Denkmalschutzobjekt gelistet. Die Kirche wurde 1620/1621 errichtet und 1625 geweiht. Sie wurde im 18. Jahrhundert barockisiert und mehrfach restauriert, zuletzt 1976/1978 und 2008/09. Seit 1654 führen sieben Bildstöcke entlang der Allee zur Kirche. Die Kirche ist ein dreijochiger, einschiffiger Saalraum mit Tonnengewölbe aus der Zeit um 1756. Die Deckengemälde zeigen religiöse Szenen und eine ortsbezogene Landschaft. Der Hochaltar aus Marmor stammt von Johann Heinrich oder Michael Renn, während die Figuren der Heiligen Joachim und Anna in Stuck gefertigt sind. Das Altarblatt Mariä Heimsuchung wurde 1752 von Johann Michael Strickner gemalt. In der Vorhalle befindet sich ein Tonrelief des Auferstandenen aus den 1950er Jahren. Die Kirche bietet einen Blick auf die Kranebitter Allee und die umliegende Landschaft. Die barocke Fassade mit geschwungenem Giebel und schmiedeeisernen Fenstern wirkt imposant. Im Inneren dominieren die Rokoko-Decorelemente und die Gemälde. Die Kanzel aus den 1860er Jahren und das Pestvotivbild aus 1693 erzählen von der Geschichte der Gemeinde. Die Glocke aus dem Jahr 1790 ist ein weiteres Zeugnis der langen Geschichte der Kirche.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Kranebitter Allee
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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