Budišov

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Budišov

Gemeinde in Tschechien

Budišov ist eine Minderstadt im Okres Třebíč, 13 Kilometer nordwestlich von Náměšť nad Oslavou. Sie liegt im Krischanauer Bergland, rechts der Oslava, im Süden der Böhmisch-Mährischen Höhe. Östlich des Ortes erhebt sich der Hügel Kněžský kopec mit 507 Metern. Durch Budišov verlaufen die Straße II/390 und die Bahnstrecke Studenec–Křižanov. Nachbargemeinden umfassen Hodov, Kundelov, Studnice, Rejdůveň, Kamenná, Mihoukovice, Holeje, Pyšel, Doubrava, Spálený Dvůr, Kojatín, Nárameč, Obora, Nový Dvůr und Rudíkov. Budišov wurde 1104 erstmals erwähnt, als die Ansiedlung Dobrutoys südlich des Ortes existierte. 1194 gründete Budiš von Lomnice die Stadt, die 1538 zum Städtchen erhoben wurde. 1750 zählte der Ort 24 Bauernwirtschaften und 18 Viertelhüfnerstellen. 1794 wurde eine Baumwollspinnerei gegründet, und 1808 wurde die Schule fertiggestellt. 1980 wurde die Gemeinde erweitert, und 2006 erhielt Budišov den Status eines Městys zurück. In Budišov gibt es das Schloss, das 1721–1728 barock umgebaut wurde und heute als Zoologisches Museum dient. Die Kirche Mariä Himmelfahrt und St. Gotthard wurde im 12. Jahrhundert erbaut und barockisiert. Auf dem Friedhof steht eine Engelstatue von Lorenzo Mattielli. In Mihoukovice gibt es eine Kapelle aus dem Jahr 1898. In Kundelov existiert eine Wassermühle, an der 1882 Amalie Malá geboren wurde. Zudem steht eine Dorfglocke aus dem Jahr 1876 und die ehemalige Holländerwindmühle „Věterák“.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Třebíč
Seehöhe
480 m

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