Dolní Kounice

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Jihomoravský krajBezirk Jihomoravský kraj

Dolní Kounice

Gemeinde in Tschechien

Dolní Kounice ist eine Stadt im Okres Brno-venkov, 18 Kilometer südwestlich von Brno gelegen. Sie befindet sich im Tal der Jihlava, an der Übergangsstelle der Bobravská vrchovina zur Thaya-Schwarza-Talsenke. Nachbarorte umfassen Silůvky im Norden und Pravlov im Südosten. Die Stadt ist von Hügeln und Tälern umgeben, darunter der Vrch svatého Antonína und der Šibeniční vrch. Dolní Kounice hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1183 wurde das Prämonstratenserinnenkloster Sancta Mariae gegründet, das später als Rosa Coeli bekannt war. 1284 erhielt die Stadt das Privileg eines Wochenmarktes und wurde zum Städtchen erhoben. 1988 wurde sie zur Stadt. Die Stadt war durch verschiedene historische Ereignisse geprägt, darunter Kriege und Pestepidemien, die die Bevölkerung stark beeinflussten. In Dolní Kounice gibt es zahlreiche sehenswerte Stätten, darunter die Pfarrkirche St. Peter und Paul, die Wallfahrtskapelle des hl. Antonius und das Schloss Dolní Kounice. Das Jüdische Viertel und der jüdische Friedhof sind Zeugnisse der vielfältigen Geschichte der Stadt. Die Synagoge wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Gemüselager genutzt und wurde ab 1991 wiederhergestellt. Zudem sind barocke Statuen und Bürgerhäuser im Barock- und Renaissancestil zu besichtigen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik, Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Brno-venkov
Seehöhe
195 m

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