Kellerspitzen

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Kellerspitzen

Berg in den Karnischen Alpen an der Grenze Kärnten / Friaul-Julisch Venetien

Die Kellerspitzen sind ein Doppelgipfel in den Karnischen Alpen, der zweithöchste Berg des Gebirges mit 2774 m ü. A. Sie liegen in der Mitte des Kellerwandgrats, der die Staatsgrenze zwischen Italien und Österreich markiert. Der Westgipfel, Grohmannspitze, erreicht 2718 m, der Ostgipfel ist höher. Der Berg ist von allen Seiten gut sichtbar und bietet aufgrund seiner Kletterrouten und Rundblicken eine attraktive Wander- und Kletterdestination. Der Berg ist seit den 1860er Jahren ein beliebtes Ziel für Bergsteiger. Der Westgipfel wurde erstmals 1868 bestiegen, während der Ostgipfel erst 1878 erklommen wurde. Die Kellerspitzen sind auch im Ersten Weltkrieg ein strategisches Gebiet gewesen, wodurch heute noch Spuren der Kriegsfront zu erkennen sind. Die Umgebung umfasst markante Berge wie die Hohe Warte und den Kollinkofel, sowie das Talgebiet des Valentintals. Die Kellerspitzen werden über den Kollinkofel erreicht, wo ein guter Kriegssteig den Weg zum Ostgipfel ermöglicht. Der Normalweg ist leicht, während die Nord- und Südseiten zahlreiche Kletterrouten aufweisen, die bis zu UIAA-VII reichen. Ein Biwak am Eiskar und das Rifugio Giovanni e Olinto Marinelli bieten Unterkunftsmöglichkeiten. Die Umgebung um die Kellerspitzen ist vielfältig und bietet sowohl Wanderungen als auch Klettereien.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Paluzza
Seehöhe
2774 m
Quellen:Kellerspitzen (CC0-1.0)

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