📷 Bild: Wikimedia Commons
Barocke Platzanlage und archäologisches Fundgebiet
Platz in Innsbruck
Der Domplatz liegt am Nordrand der Innsbrucker Altstadt und wird von Häuserzeilen auf drei Seiten umrahmt. Im Osten dominiert die hochbarocke Fassade des Doms zu St. Jakob, im Süden mündet die Pfarrgasse ein, an der Nordseite führt ein Durchgang zur Herrengasse. Die Brunnenschale in der Mitte stammt vom Vereinigungsbrunnen, der 1906 errichtet und 1940 auf den Bahnhofsplatz verlegt wurde. Die Platzanlage steht unter Denkmalschutz. Der Platz hat eine reiche Geschichte, die bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Die St.-Jakobs-Kirche war ursprünglich von einem Friedhof umgeben, der 1509 aufgelassen und 1717 endgültig verlegt wurde. Mit dem Neubau der Kirche im Barockstil von 1717 bis 1724 erhielt der Platz seine heutige Ausdehnung. Die heutige Gestaltung mit Grünanlage und Bänken erfolgte 1956. 2022 wurden während der Neugestaltung der Stufen vor dem Dom die Fundamente der Vierzehn-Nothelfer-Kapelle freigelegt. Auf dem Domplatz finden sich verschiedene Räume und Wege. Die Platzanlage wird seit 1928 für Freilichtaufführungen genutzt, darunter die des Jedermann. In der Weihnachtszeit wird die Innsbrucker Stadtkrippe aufgestellt. Der Platz ist Teil der Fußgängerzone und bietet Ausblicke auf die Altstadt sowie auf den Dom. Die Umgebung umfasst die Herrengasse, die Pfarrgasse und die Hofburg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Platz, Archäologische Stätte
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Domplatz
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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