📷 Bild: Wikimedia Commons
Kosd
Gemeinde in Ungarn
Kosd ist ein Dorf im Kreis Vác, im Norden des Landkreises Pest. Es liegt im Norden der Gemeinde Vác, am südlichen Ausläufer des Cserháthochplateaus, auf beiden Seiten des Kosdi-Flusses. Die Gemeinde ist von der Hauptstraße 21 117 erreicht, die von der Autobahn M2 abzweigt. Cselőtepuszta ist eine eigenständige Gemeinde, die etwa 1,5 Kilometer nordöstlich vom Dorfzentrum liegt. Kosd hat eine reiche Geschichte, die bis ins Árpád-Zeitalter zurückreicht. Im 13. Jahrhundert wurde es von König Andrew II. dem Bischof von Vác geschenkt. Während der Türkenzeit wurde es verlassen, doch bald wieder besiedelt. Im 19. Jahrhundert gab es hier zwei Schlachten im Rahmen des Ungarischen Unabhängigkeitskrieges. Bis 1931 gab es eine Kohlebergwerksanlage, die zur Entwicklung der Gemeinde beitrug. In Kosd gibt es mehrere historische Gebäude, darunter ein römisch-katholischer Kirchturm aus dem 15. Jahrhundert, der 1765 erweitert und verändert wurde. Ein reformatorischer Kirchturm aus dem 18. Jahrhundert und eine Kálváriaskulptur sind ebenfalls Teil der Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde verfügt über eine eigene Plébánie und ein Denkmal für die Helden der Kohlebergwerksanlage. Die Dorfstruktur bleibt erhalten, mit traditionellen Räumen und einer friedlichen Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Vác
- Website
- http://www.kosd.hu
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