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Windlöcher
Höhlensystem im Untersberg in den Berchtesgadener Alpen in Salzburg
Die Windlöcher sind ein Höhlensystem im Untersberg, das sich in den Berchtesgadener Alpen befindet. Die Eingänge liegen auf dem Gebiet der Gemeinde Großgmain im österreichischen Salzburg. Sie sind bekannt für den starken Höhlenwind an den Eingängen, der auf eine konvektive Luftzirkulation hinweist. Die Höhlen erstrecken sich über mehrere Eingänge und sind in verschiedenen Höhenlagen an der Nordseite des Untersbergmassivs lokalisiert. Die Windlöcher wurden bereits 1875 von Eberhard Friedrich Fugger erforscht und sind bis heute ein faszinierendes Forschungsobjekt. Bis 2013 wurden 17 Eingänge identifiziert, und die erforschte Länge des Systems erreichte 11,3 Kilometer. Die Höhlen verlaufen in verschiedenen Richtungen und sind mit mehreren Schächten und Gängen verbunden, wobei die Verbindungshöhlen oft unter Wasser vermutet werden. Die Höhle entwässert über einen Bach, der in die Fürstenbrunner Quellhöhle mündet. Besucher können sich in den Hauptgang und die Hallen begeben, die sich auf etwa 1300 m Seehöhe befinden. Der Palätinagang verläuft tiefer und wurde bis zu einer Schachtquerung erforscht. Der Klingertalschacht folgt in eine andere Richtung und bildet brusttiefe Seen. In den Endhallen des Klingertalschachts wird das tiefste Niveau erreicht, das über den Schacht der Supernova erreicht werden kann. Die Höhlen sind Teil eines größeren Systems, das möglicherweise über 70 Kilometer umfassen könnte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Großgmain
In der Nähe
- Ochsenkopf1.2 km
- Mitterberg1.4 km
- Straßenbrücke am Veitlbruch1.7 km
- Hirschangerkopf1.6 km
- Ochsenkamm2.1 km
- Berchtesgadener Hochthron3.2 km
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