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Zisterzienserinnenkloster Mariengarten
ehemaliges Kloster, Gutshof mit Kirche und Wohngebäuden in Rosdorf, Landkreis Göttingen, Niedersachsen, Deutschland
Das Klostergut Mariengarten liegt südwestlich von Dramfeld in der Gemeinde Rosdorf, Niedersachsen. Es wurde im 13. Jahrhundert als Zisterzienserinnenkloster gegründet und 1631 profaniert. Das Gut liegt westlich des Leinegrabens im Tal der Dramme, die durch das Gelände fließt. Nachbarorte sind Dramfeld, Volkerode, Dahlenrode und Jühnde. Das Gut befindet sich auf etwa 200 m ü. NN und umgibt der Drammeberg sowie der Rieschenberg. Das Kloster Mariengarten war bis 1542 katholisch und blieb bis zur Kirchenvisitation von Anton Corvinus katholisch. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde ein katholisches Mönchskloster eingerichtet. 1629 übertrug der Landesherr das Kloster an die Universität Helmstedt, und 1631 führte eine Plünderung zur Auflösung. Das Klostergut gehört heute der Klosterkammer Hannover. Die Klosterkirche dient der evangelisch-lutherischen Gemeinde als Gemeindekirche. Das Klostergut umfasst die Klosterkirche, das Klosterhaus und das Pächterhaus. Die Klosterkirche wurde im 13. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet und besitzt einen oktogonalen Glockenturm. Das spätgotische Klosterhaus wurde unter Äbtissin Margarethe von Minnigerode gebaut und hat ein Fachwerk-Obergeschoss. Das Pächterhaus ist ein freistehendes spätbarockes Gebäude aus dem Jahr 1739. Die Anlage ist bewirtschaftet, nicht touristisch erschlossen und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- religiöse Gemeinschaft, Gutshof, Zisterzienserinnenkloster, Kloster
- Ort
- Rosdorf
- Erbaut
- 1245
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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