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Kollegiatstift, später Augustinerchorherrenstift zur Sülte, Hildesheim
ehemaliger Klosterbezirk in Hildesheim
Die Sülte war ein Klosterbezirk in Hildesheim, der im 11. Jahrhundert außerhalb der Stadtmauern im Osten lag, östlich des Ostertors. Der Name leitet sich von einer Salzquelle ab, die vermutlich den Ausgangspunkt der Gründung einer Kapelle durch Bischof Godehard war. Die erste Kapelle wurde 1034 geweiht und später zur Klosterkirche ausgebaut. Das Stift wurde 1120 in ein Kloster der Augustiner-Chorherren umgewandelt. Das Kloster war bis 1556 bestehen, wurde aber im Zuge der Reformation zerstört und 1803 aufgehoben. Die ehemaligen Klosterbauten blieben nur als Fundamente erhalten. Später wurde die Sülte als psychiatrische Anstalt genutzt, die 1849 als dritter Standort der Hildesheimer Heil- und Pflegeanstalt eröffnet wurde. Das Gebäude wurde später in ein Hotel umgebaut und ist heute ein Novotel. Die Sültequelle war bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts für die Wasserversorgung Hildesheims von Bedeutung. Das Wasser wurde seit dem 15. Jahrhundert hauptsächlich zur Trinkwasserversorgung genutzt. Die Quelle wurde 1836 von der Stadt erworben und bis 1895 als Teil des Versorgungsnetzes genutzt. Heute speist das Wasser den Seniorengraben im Liebesgrund. Das Sammelbecken der Quelle aus den 1840er Jahren ist bis heute erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Quelle, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Hildesheim
- Erbaut
- 1029
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