Sünte Marienrode

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Sünte Marienrode

ehemaliges Kloster in Wietmarschen, Landkreis Grafschaft Bentheim, Niedersachsen

Sünte Marienrode war ein Benediktinerkloster in Wietmarschen, Niedersachsen, gegründet 1152. Es lag am südlichen Rand des Bourtanger Moors und wurde von der Gräfin Gertrud von Bentheim gestiftet. Das Kloster war bis ins 13. Jahrhundert Grablege der Grafen von Bentheim und entwickelte sich zu einem Doppelkloster. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde es 1675 als Damenstift weitergeführt, wobei nur unverheiratete Frauen oder Adelswitwen aufgenommen wurden. Die Stiftskirche wurde im 13. Jahrhundert romanisch und im 16. Jahrhundert gotisch umgebaut. Das Stiftsgelände umfasst heute vier restaurierte Stiftsgebäude, darunter das Äbtissinnenhaus, das Verwalterhaus, das Stiftsdamenhaus und das Gesindehaus. Sie liegen um die Wallfahrtskirche St. Johannes Apostel herum, die 1927 als Basilika fertiggestellt wurde. Im Zentrum des Geländes steht die Lourdes-Grotte, die nach der Marienerscheinung in Lourdes gestiftet wurde. Daneben gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten wie Kapellen, Grabplatten und ein Erinnerungsdenkmal für Kriegsopfer. Besucher können die historischen Gebäude und Räume erkunden, die im 17. und 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Anlage umfasst einen großen Park, den „Bleeke“, sowie den Waldgebiet Stiftsbusch mit zwei Kapellen. Die Stiftsgebäude sind im Barockstil errichtet und wurden in den 1980er Jahren restauriert. Die Wallfahrtskirche und die Grotte sind zentrale Punkte des Geländes und werden während der Familienwallfahrt besucht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Frauenstift
Ort
Wietmarschen
Erbaut
1152
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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