Schweriner Schloss

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SchwerinBezirk Schwerin

Schweriner Schloss

ehemalige Hauptresidenz der Herzöge und Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin

Das Schweriner Schloss steht auf der Schlossinsel in Schwerin und ist die ehemalige Hauptresidenz der Herzöge und Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin. Die Fünfflügelanlage entstand im Renaissance- und Neurenaissancestil, wobei die Grundmauern auf eine slawische Burg aus dem 10. Jahrhundert zurückgehen. Die Residenz wurde 1560 durch Herzog Johann Albrecht I. begonnen und 1857 von Großherzog Friedrich Franz II. vollendet. Sie umfasst mehrere Bauten, darunter die Ahnengalerie, den Thronsaal und die Schlosskirche. Das Schloss zieht jährlich rund 200.000 Besucher an und ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Es wurde 2024 als Teil des Residenzensembles in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Anlage umfasst einen Innenhof, mehrere Bauten und eine Schlossbrücke. Die Fassaden sind mit Terrakotten verziert, und die Schlosskirche ist ein früherer protestantischer Kirchenbau. Die Residenz wurde im 19. Jahrhundert umgebaut und erhielt eine repräsentative Eingangsfront sowie eine monumentale Prunkkuppel. Im Inneren des Schlosses gibt es zahlreiche Räume, darunter die Ahnengalerie, die Schlosskirche und die Thronsaal. Der Innenhof ist von den verschiedenen Bauten umgeben, und die Schlossbrücke verbindet die Insel mit der Stadt. Die Umgebung umfasst die Schweriner Altstadt sowie die Seeseite der Insel. Die Anlage ist Teil der UNESCO-Welterbe und beherbergt heute den Sitz des Landtages Mecklenburg-Vorpommerns.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Wahrzeichen, Parlamentsgebäude, Schloss
Ort
Schwerin
Adresse
Lennéstrasse 1
Baustil
Historismus
Architekt
Georg Adolf Demmler
Denkmalstatus
Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
Seehöhe
45 m

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