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Burg Mühlhausen/Thüringen
Burg in Thüringen, Deutschland
Die Burg Mühlhausen/Thüringen war eine abgegangene Befestigungsanlage der Stadt Mühlhausen im Unstrut-Hainich-Kreis. Sie lag auf einem Gelände, das heute vom Busbahnhof eingenommen wird, und umfasste eine Fläche von etwa 1,5 Hektar. Die Anlage war von Gräben und Wasserläufen umgeben, und Straßennamen sowie zwei Tore und eine Zisterne erinnern an ihre ehemaligen Grenzen. Die Stadt Mühlhausen wurde 775 erstmals urkundlich erwähnt und spielte in der Frühzeit als fränkische Siedlung eine Rolle. 974 war sie ein ottonischer Königshof mit einer Pfalz, und Kaiser Otto schenkte der Stadt die Reichsburg Mulinhusa. 1135 fand hier ein Ausgleich zwischen Kaiser Lothar III. und Konrad dem Staufer statt. 1198 wurde die Königswahl des Philipp von Schwaben in der Burg veranstaltet. Die Burg wurde von Reichsministerialen geleitet und wurde mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Die Burganlage war Teil der historischen Stadtentwicklung. Nördlich der fränkischen Pfalz und südlich der Unstrut befand sich die erste Besiedlung, die 1180 zerstört wurde. 1221 wurde eine Neustadt Mühlhausen erwähnt, die vermutlich südlich der Burganlage wieder aufgebaut wurde. 1251 wurde ein Ministerialengeschlecht in der Stadt erwähnt, und 1271 wurde nochmals eine curia in Aldinmulhusen genannt.
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- Art
- Burg
- Ort
- Mühlhausen/Thüringen
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