Beignon
Beignon liegt im Nordosten des Départements Morbihan, an der Grenze zum Département Ille-et-Vilaine. Der Ort ist etwa 40 Kilometer westlich von Rennes und grenzt an Paimpont, Plélan-le-Grand, Saint-Malo-de-Beignon, Guer, Porcaro und Campénéac. Die Gemeinde ist Teil der Region Pays de Saint-Malo und umgeben von flachen Landstrichen und Wäldern. Die Landschaft ist geprägt von flachen Tälern und kleineren Flüssen, die das Gebiet durchziehen. Beignon wurde erstmals 865 in der Urkundensammlung der Abtei Redon erwähnt, unter dem Namen Bicloën. Im Mittelalter war der Ort Sitz eines Dekanats, das später zur Baronnie de Beignon wurde. Während der Französischen Revolution war Beignon ein Kampfgebiet zwischen Republikanern und Chouans. Die Gemeinde wurde 1790 offiziell gegründet und gehörte bis 1801 zum Arrondissement Vannes. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von militärischen Enteignungen und dem Verlust von Bevölkerung in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Das Ortsbild wird von mehreren historischen Bauwerken geprägt, darunter die Kirche Saint-Pierre, die Kapelle Sainte-Reine und die Kapelle Saint-Méen. Zudem gibt es mehrere Kreuze aus verschiedenen Jahrhunderten sowie ein Ehrendenkmal für die Gefallenen. Die Gemeinde besitzt auch eine Wassermühle und Windmühlen, die die ländliche Atmosphäre unterstreichen. Die kulturelle und historische Landschaft von Beignon ist durch diese Bauwerke und Traditionen geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 1.944
- Fläche
- 24,87 km²
- Seehöhe
- 212 m
- Bezirk
- Morbihan
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