Kath. Filialkirche hl. Johannes der Täufer, ehem. Burg Hadmarsteine

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NiederösterreichWaldviertelBezirk Gmünd

Kath. Filialkirche hl. Johannes der Täufer, ehem. Burg Hadmarsteine

Kirche in Großschönau (26070)

Die Katholische Filialkirche hl. Johannes der Täufer, auch Johannesbergkirche genannt, liegt auf der Spitze des Johannisberges in der Katastralgemeinde Harmannstein. Sie steht in der Marktgemeinde Großschönau im Bezirk Gmünd in Niederösterreich. Der Sakralbau und die Burggrabungsreste sind als Denkmal unter Schutz. Die Kirche ist ein spätgotischer Bau mit barockisiertem Langhaus und einem Dachreiter. Die Johannesbergkirche wurde 1162 erstmals urkundlich erwähnt und stand ursprünglich als Burgkapelle der Burg Harmannstein. 1381 wurde sie als Filiale der Pfarre Großschönau genannt. 1452 wurde sie nach Zerstörung durch den Hussitensturm neu geweiht. 1956 erfolgte eine Restaurierung. Die Kirche ist ein bedeutendes Beispiel für spätgotische und barocke Architektur. Die Kirche besitzt einen gotischen Chor mit Fünfachtelschluss und ein Netzrippengewölbe aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Im Chorraum sind Freskenreste vom Ende des 15. Jahrhunderts zu sehen, die das „Himmlische Jerusalem der Apokalypse“ und Christophorus darstellen. Der Hochaltar aus dem Jahr 1727 zeigt die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer. Die Seitenaltäre sind den Heiligen und der Gottesmutter geweiht. Die Kirche bietet einen Ausblick auf die umliegende Landschaft und ist Teil der Europäischen Hauptwasserscheide.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Großschönau
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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