📷 Bild: Wikimedia Commons
Radostín
Gemeinde in Tschechien
Radostín ist eine Gemeinde im Okres Havlíčkův Brod, sieben Kilometer nordwestlich von Havlíčkův Brod. Sie liegt in der Quellmulde eines Zuflusses zum Bahenský potok auf einem Bergsattel in der Hornosázavská pahorkatina. Nördlich fließt der Bahenský potok durch den Kamenný důl, im Nordosten erheben sich der Na Skalce und der Volský vrch. Durch das Dorf verläuft die Staatsstraße I/38. Nachbarorte umfassen Skuhrov, Olešná, Lysá und andere im Norden und Osten. Radostín entstand als Ausspanne am Haberner Landessteig, einem wichtigen Handelsweg zwischen Böhmen und Mähren. Der Ortsname leitet sich von der Freude der Fuhrleute beim Erreichen des Sattels ab. Das Dorf wurde erstmals 1591 erwähnt und war bis in das 19. Jahrhundert Teil der Herrschaft Habern. 1849 wurde es ein Ortsteil der Gemeinde Lučice, 1870 bildete es eine eigene Gemeinde. 1949 wurde es dem Okres Chotěboř zugeordnet, seit 1960 gehört es zum Okres Havlíčkův Brod. Im Dorf gibt es eine Kapelle auf dem Dorfplatz, eine Nischenkapelle südlich des Dorfes, ein Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges und einen geschützten Rotbuchenbaum. Zudem sind ein historischer Bremsstein, ein steinernes Flurkreuz westlich des Dorfes und das Musil-Kreuz bei Červený Důl zu besichtigen. Auf dem Hügel Karpile steht ein Flurkreuz aus dem Jahr 1728. Die Sehenswürdigkeiten sind vor allem für ihre historische und religiöse Bedeutung bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Havlíčkův Brod
- Seehöhe
- 550 m
- Website
- http://www.obecradostin.cz/
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