📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Kraiburg
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Kraiburg ist eine abgegangene Höhenburg auf dem Schlossberg, 445 m ü. NHN hoch, bei Kraiburg am Inn im Landkreis Mühldorf am Inn. Die Anlage war ein Sitz der Grafschaft Kraiburg und wird als Bodendenkmal im Bayernatlas geführt. Sie umfasst Zeugnisse aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit sowie eine Höhensiedlung aus der Bronze- oder Urnenfelderzeit. Die Burg wurde 1100 von Graf Engelbert II. von Spanheim erbaut und war bis 1173 in Familienbesitz. Sie wurde 1199 bei einer Fehde zerstört und 1208 wieder aufgebaut. Im 16. Jahrhundert wurde sie im Landshuter Erbfolgekrieg und im Schmalkaldischen Krieg beschädigt. 1754 wurde das Pfleggericht verlegt, und die Burganlage verfiel nach 1756 vollständig. Von der Burg sind heute nur ein Halsgraben und die Schlossbergkapelle St. Georg erhalten, die 1838 auf dem Burgplatz errichtet wurde. Die Anlage war durch zwei Abschnittsgräben von der Vorburg getrennt. Die alte Ansicht zeigt einen spätgotischen Burgbau mit Walmdach und niedrigen Nebengebäuden sowie eine umgehende Ringmauer. Die Lage bietet Ausblicke auf die Umgebung und den Inn.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Kraiburg am Inn
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
In der Nähe
- Bodendenkmal in Kraiburg am Inn, #D-1-7840-001732 m
- Kraiburg am Inn497 m
- Bodendenkmal in Waldkraiburg, #D-1-7840-02332.0 km
- Bodendenkmal in Kraiburg am Inn, #D-1-7840-01693.3 km
- Schloss Guttenburg3.3 km
- Taufkirchen4.1 km
QR-Code