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Pfarrkirche St. Veit am Vogau
Kirchengebäude in Sankt Veit in der Südsteiermark (57701)
Die Pfarrkirche St. Veit am Vogau liegt in der Ortschaft Sankt Veit in der Südsteiermark. Sie gehört zum Dekanat Leibnitz und ist Schutzpatronat der hl. Veit. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und wurde in den Jahren 1968/1970 und 2024 restauriert. Die Vorgängerkirche aus dem 12. Jahrhundert hat den Unterteil des Westturmes erhalten. Der spätbarocke Kirchenneubau von 1748 bis 1768 ist die größte Kirche der südöstlichen Steiermark. Die Kirche ist als Wallfahrtsort bekannt und hatte bereits im 10. Jahrhundert eine Pfarre, die 1342 an das Bistum Seckau ging. Pfarrer Leutold zu Vogan wurde im 12. Jahrhundert genannt. Luitpold war 1283 Bischof von Seckau und Landeshauptmann. Die Kirche blieb auch nach dem Verlust von Teilen ihres Pfarrbereichs überregionale Bedeutung. Die neue Freskenausstattung entstand 1914/1921 und zeigt religiöse Themen in neobarocken Formen. Im Inneren der Kirche dominieren dreijochige Platzlgewölbe und kräftige Wandpfeiler. Der Hochaltar von 1756 zeigt das Martyrium des hl. Veit. Die Einrichtung enthält Werke von Veit Königer, darunter der Annaaltar und der Kreuzaltar. Die Orgel stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde 1753 erworben. Die Grabdenkmäler umfassen spätgotische und barocke Steine, darunter ein Epitaph zu Caspar von Khienburg aus dem 16. Jahrhundert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Sankt Veit in der Südsteiermark
- Adresse
- bei Sankt Veit am Vogau 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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