Minoritenkloster Cosel

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterWoiwodschaft OpoleBezirk Woiwodschaft Opole

Minoritenkloster Cosel

Niederlassung der Ordensgemeinschaft der Franziskaner-Minoriten in der Stadt Cosel im Herzogtum Cosel in Schlesien, heute im Stadtteil Koźle der Stadt Kędzierzyn-Koźle in der Woiwodschaft Oppeln (Polen)

Das Minoritenkloster Cosel war ein Franziskanerkloster in der Stadt Kędzierzyn-Koźle in Schlesien. Es wurde 1431 für observante Franziskaner gegründet und 1629 von habsburgischen Konventualen wieder aufgebaut. Das Kloster lag ursprünglich außerhalb der Stadtmauer, zwischen der Stadtmauer und der Oder. Es wurde 1744 durch Festungsbau zerstört und neu in der heutigen Straße Doktora Wojciecha Czerwinskiego gebaut. Der Gebäudekomplex ist heute vollständig erhalten, die Klosterkirche ist eine katholische Kirche. Das Kloster war bis zur Reformation ein bedeutendes Zentrum der Franziskaner-Observanten. Es gehörte zur böhmischen Provinz und war Teil eines Observantenvikariats, das 1453 gegründet wurde. 1520 bis 1530 musste es aufgrund der Reformation aufgegeben werden, wurde 1629 von Minoriten wieder gegründet und 1810 aufgehoben. Während des Dreißigjährigen Krieges erhielt es Unterstützung durch die Herrschaft Cosel und blieb bis 1710 mit nur fünf Konventbrüdern bestehen. In Cosel gab es eine Klosterkirche, die 25,32 m lang und 9,40 m breit war. Das Kloster bestand aus zwei Flügeln, wobei der eine 36 m lang und zwei Stockwerke hoch war. Die Gebäude wurden 1731 aus Holz durch massive Steinbauten ersetzt. Das Kloster besaß landwirtschaftliche Flächen, einen Garten und einen Obstgarten, die durch den Bau der Festungsanlagen verloren gingen. Die finanzielle Grundlage stellten Stiftungen und Zinsen aus dem Stiftungskapital dar.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Kędzierzyn-Koźle

In der Nähe

🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Alle Spots in Woiwodschaft Opole

QR-Code

QR 98124d9
98124d9