Abtei Pont-aux-Dames
Kloster in Frankreich
Die Abtei Pont-aux-Dames war ein Zisterzienserinnenkloster, das 1226 in Couilly-Pont-aux-Dames im Département Seine-et-Marne gegründet wurde. Ursprünglich im Hameau du Pont am Ufer des Grand Morin untergebracht, wurde das Kloster 1239 in den Hameau de Rus verlegt, der daraufhin in Pont-aux-Dames umbenannt wurde. Die Abtei war bis 1774 ein bedeutender Ort, an dem Madame du Barry, die Mätresse Ludwig XV., in Exil verbrachte. Die Abtei war ein bedeutender Ort für die Geschichte Frankreichs. Hugo I. von Châtillon und seine Frau gründeten das Kloster, und sein Sohn Walter V. übertrug es 1289 dem König. Philippe de la Marche, der Sohn Karls IV., wurde hier bestattet. Madame du Barry verbrachte mehr als ein Jahr in der Abtei, bevor sie in ihr Haus in Saint-Vrain umzog. Während der Französischen Revolution wurde das Kloster von der Armee übernommen und plündert. Heute steht an der ehemaligen Abtei ein Altersheim für Schauspieler, das 1905 eröffnet wurde. In der Abtei wurden Hugo I. von Châtillon, Walter V. von Châtillon, Philippe de la Marche und Blanche de France bestattet. Eine Jungfrau mit Kind aus der Abtei befindet sich im Metropolitan Museum of Art in New York, während eine Kopie der Statue in der Kirche Sainte-Georges in Couilly zu finden ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Couilly-Pont-aux-Dames
- Erbaut
- 1226
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