Blatník

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Blatník

Burg in Tschechien

Blatník ist eine zerstörte Burg aus dem späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert. Sie stand nördlich der heute nicht mehr existierenden gleichnamigen Dorfes in der Nähe des ursprünglichen Laubischen Flusses. Das Gelände der Burg liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Rybitví bei Pardubitz. Tomáš Durdík stellte Blatník in den Bereich zwischen Burg und Schloss ein. Die Burg wurde erstmals 1339 in einem Familiennamen erwähnt, der möglicherweise dem Geschlecht der Herren von Cimburk angehörte. 1244 existierte bereits das Dorf Blatník, das Jan Zbislavovic dem Kloster Litomyšl schenkte. Die Burg wurde 1377 von Albrecht von Cimburk an Jan von Orle verkauft, einem Abt des Opatovickischen Klosters. Die Vertragsbestätigung durch Karl IV. aus dem Jahr 1421 könnte mit dem Untergang der Burg zusammenhängen. Die Burg blieb als runder Turm mit einem Durchmesser von etwa 20 Metern erhalten, umgeben von Graben und Wall. Ein Gut mit quadratischem Grundriss und einer Seitenlänge von etwa 40 Metern lag westlich der Burg. Der quadratische Bereich mit halber Seitenlänge befand sich nördlich der Burg. Die Rekonstruktion der Burg basiert auf Beschreibungen von August Sedláček und Karl Liebscher. Der heutige Bereich der Burg liegt in einem abgelegenen Bereich der Chemiefabrik Explosia und ist nicht zugänglich.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Rybitví

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