Theatervorarlberg

Angelika-Kauffmann-Saal

Der Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg ist der Hauptspielort der Schubertiade, die als bedeutendstes Schubert-Festival der Welt gilt. Gerühmt wird der Saal vor allem für seine Akustik, die als geradezu ideal für Liederabende und Kammermusik beschrieben wird – eine Eigenschaft, die diesen vergleichsweise kleinen Ort im Bregenzerwald in den internationalen Konzertkalender gehoben hat. Benannt ist er nach der Malerin Angelika Kauffmann, deren Familie aus Schwarzenberg stammte. Die Schubertiade wurde im Januar 1975 vom Bariton Hermann Prey und dem Kulturmanager Gerd Nachbauer gegründet, das erste Festival fand 1976 statt. Preys ursprünglicher Plan, sämtliche Werke Schuberts chronologisch aufzuführen, zerschlug sich; er zog sich Anfang der 1980er-Jahre zurück, Nachbauer übernahm die künstlerische Leitung allein. Bemerkenswert ist, dass das Festival von Beginn an ohne Subventionen auskommt. Nach Stationen im Palast Hohenems und ab 1991 in Feldkirch ist Schwarzenberg seit 2001 fester Spielort. Gespielt wird vor allem im Frühjahr und Sommer, ergänzt durch den kleineren Dorfsaal in Schwarzenberg; seit 2005 finden zudem ganzjährig Konzerte im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems statt. Zum Programm gehören öffentlich zugängliche Meisterkurse für Gesang und Streichquartett.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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