📷 Bild: Wikimedia Commons
Dominikanerkloster St. Katharina
ehemaliges Kloster in Bremen, nur Reste sind erhalten
Das St.-Katharinen-Kloster der Dominikaner in Bremen-Mitte war ein Kloster der Franziskanerordnung, das zwischen 1225 und 1528 bestand. Es lag in der Altstadt, zwischen Sögestraße, Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof, Schüsselkorb und Domshof, heute im Bereich der Katharinen-Hochgarage. Nur Teile der Gebäude, wie Refektorium, Kapitelstube und Kreuzgang, sind erhalten und seit 1973 unter Denkmalschutz. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle in der Stadtgeschichte. Die Dominikaner halfen im Stedingerkrieg und betrieben ab dem 13. Jahrhundert Katechese. Die Kirche wurde 1253 errichtet und 1284 geweiht, später zur Hallenkirche umgebaut. 1528 wurde das Kloster aufgelassen, nach der Reformation wurde die Kirche als Zeughaus und später als Packhaus genutzt. Die Gebäude wurden im 19. und 20. Jahrhundert mehrfach umgebaut und schließlich überbaut. Heute sind Reste des Klosters in der Katharinen-Hochgarage und Katharinenpassage untergebracht und gastronomisch genutzt. Die ehemaligen Räume wie Kreuzgang und Refektorium sind mit modernen Gebäuden überbaut. Die Altstadtumgebung um das Kloster ist geprägt von historischen Straßen und Gebäuden, die den Charakter der ehemaligen Klosterstadt widerspiegeln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Ruine
- Ort
- Mitte
- Adresse
- Katharinenklosterhof 7
- Erbaut
- 1225
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in der Freien Hansestadt Bremen
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