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Frontenhausen
Markt in Niederbayern (Deutschland)
Frontenhausen liegt im Vilstal, etwa zehn Kilometer südlich von Dingolfing. Der Ort ist von Schwemmwiesen umgeben und liegt an der Vils zwischen Isar und Rottal. Die Gemeinde besteht aus zwei Gemarkungen, Frontenhausen und Rampoldstetten, und umfasst 38 Gemeindeteile. Das Naherholungsgebiet Vilstalstausee liegt unweit des Ortes. Die erste urkundliche Erwähnung der Grafschaft Frontenhausen datiert auf um 1100. Im Mittelalter war das Schloss zu Teisbach Sitz der Grafschaft, bis es 1226 mit dem Tod von Konrad IV. von Frontenhausen endete. 1386 erhielt der Ort das Marktrecht. In der Neuzeit wurde die Römerschanze als Abwehranlage errichtet, und der Markt wurde 1818 durch das bayerische Gemeindeedikt gegründet. 1972 wurde Frontenhausen in den Landkreis Dingolfing-Landau eingegliedert. Frontenhausen ist bekannt für den Marienplatz mit der goldenen Marienstatue aus dem 19. Jahrhundert und die spätgotische Pfarrkirche St. Jakob. Die Ortschaft besitzt zahlreiche Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen. Der Töpfermarkt, der seit 1982 stattfindet, und der Kabarett-Verein „Kom(m)Postler“ tragen zum lebendigen Kulturleben bei. Der Ort war auch Filmkulisse für mehrere Komödien und Krimis.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Markt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Dingolfing-Landau
- Seehöhe
- 412 m
- Website
- http://www.frontenhausen.de
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