📷 Bild: Wikimedia Commons
Pfarrkirche Maria Osterwitz
Kirche in Deutschlandsberg in der Steiermark
Die Pfarrkirche Maria Osterwitz liegt in der bergigen Lage von Osterwitz, einem Ortsteil von Deutschlandsberg in der Steiermark. Sie steht unter Denkmalschutz und wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert genannt. Nach Zerstörungen durch die Türken 1480 und 1532 wurde der heutige Kirchenbau im spätgotischen Stil um 1749 errichtet. Die Kirche war bis 2018 Teil des Dekanats Deutschlandsberg und gehört seitdem zum Seelsorgeraum Schilcherland. Die Kirche war als Wallfahrtsort bekannt, insbesondere wegen der Marienstatue, die bei der Pestepidemie 1680 und 1713 angeblich Schutz gewährt haben soll. Die Pfarre wurde 2015 in „Maria Osterwitz“ umbenannt. Die Zahl der Kommunionbesucher betrug 1200, was für eine kleine Gemeinde auffällig ist. Die Kirche war zudem Gegenstand mehrerer Visitationen, darunter 1529 und 1544/45. In der Kirche gibt es einen klassizistischen Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert sowie spätgotische und rokokoförmige Seitenaltäre. Die Gnadenstatue Pietà aus dem 15. Jahrhundert und die Marienstatue aus dem 16. Jahrhundert sind besonders bemerkenswert. Die Kirche besitzt mehrere Glocken, darunter eine aus dem Jahr 1709 und eine 1902 geweihte Glocke. Eine neue Orgel aus dem Jahr 2012 ersetzt die alte, die 1937 von den Brüdern Hopferwieser gebaut wurde. In einer Vitrine befindet sich ein karantanischer Lichtstein, der möglicherweise als Träger von Öllampen diente.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Deutschlandsberg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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