Gräberfeld von Schönebeck
Gräberfeld aus der Merowingerzeit in Sachsen-Anhalt
Das Gräberfeld von Schönebeck liegt an der mittleren Elbe in Sachsen-Anhalt und datiert aus der Merowingerzeit, etwa um das frühe 6. Jahrhundert. Es umfasst über 20 menschliche Bestattungen sowie Tiergräber, darunter eine Pferdedoppelbestattung und eine Pferde-/Hundebestattung. Das Areal wurde 1953 von Wolfgang Wanckel, damaliger Leiter des Kreismuseums Schönebeck, entdeckt und archäologisch untersucht. Das Grab des Goldschmieds enthält ein Tontiegel und eiserne Werkzeuge wie Hammer, Flachfeile, Zange, Ambosseinsatz und Breitaxt. Es wird auf etwa 530 datiert und ist ein bedeutender Fund des Salzlandmuseums. Die Grabbeigaben bestehen aus Ton und Eisen und gelten als selten und wertvoll. Im Salzlandmuseum Schönebeck wird das Grabensemble des Goldschmieds in der Dauerausstellung „LebensStröme – Binnenschifffahrt auf Elbe, Saale und Bode“ gezeigt. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in die Merowingerzeit und die kulturelle Bedeutung des Fundplatzes. Die Umgebung um Schönebeck bietet Ausblicke auf die Elbe und die historischen Verbindungen der Region.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Schönebeck
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