Villmar

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Villmar

hessische Gemeinde und Marktflecken im Landkreis Limburg-Weilburg

Villmar ist eine Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen. Der Ort liegt im Lahntal zwischen Westerwald und Taunus, etwa 10 km östlich von Limburg. Die Gemeinde umfasst sechs Ortsteile und ist geprägt von der Lahnmulde, in der reiche Bodenschätze wie Lahnmarmor und Diabastuff vorkommen. Der höchste Punkt der Gemeinde erreicht 332 m, der tiefste Punkt ist die Lahn an der Grenze zur Stadt Runkel. Villmar hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. 1053 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, und 1346 erhielt er Stadtrechte. 1565 wurde die Vogtei an Kurtrier verkauft, was die Landeshoheit über den Ort veränderte. 1862 wurde der Bahnhof Villmar gebaut, und 1894 wurde eine Brücke über die Lahn errichtet. 1946 nahm die Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg 550 Heimatvertriebene auf. Villmar bietet eine vielfältige Landschaft mit Terrassenfluren, Waldgebieten und dem Lahntal. Die Gemeinde ist bekannt für den Lahnmarmor, der als Baumaterial genutzt wurde. Die Orte umfassen verschiedene Höhenlagen und sind von der Lahn begrenzt. Die historischen Gebäude und die Brücke über die Lahn sind Teil der städtebaulichen Struktur. Die Gemeinde ist auch durch ihre Verwaltungsverläufe und die Fusionen im Zuge der Gebietsreform geprägt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Marktgemeinde, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Limburg-Weilburg
Seehöhe
143 m

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