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Mariahilferkirche
Kirchengebäude in Graz
Die Mariahilferkirche in Graz ist eine Wallfahrtskirche und seit 1783 Pfarrkirche der Pfarre Graz-Mariahilf. Sie steht am Mariahilfer Platz im Bezirk Lend und ist mit dem Minoritenkloster Graz verbunden. Die Kirche entstand im 17. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert umgebaut, wobei die Fassade 1627 fertiggestellt wurde. Die Kirche und das Kloster wurden im 17. Jahrhundert durch die Schenkung Fürst Johann Ulrichs von Eggenberg und Unterstützung Erzherzogs Ferdinand II. errichtet. Die Kirche ist bekannt für ihr barockes Aussehen, das von Palladio und der Lombardei beeinflusst ist. Sie verfügt über Glockentürme, Sandsteinfiguren und ein Mariahilf-Gnadenbild, das zu den populärsten Mariendarstellungen in der Steiermark zählt. Die Sakristei und die Bonaventurakapelle sind ebenfalls sehenswert. Im Inneren gibt es Seccomalereien und einen barocken Taufstein. Die Kirche und das Kloster wurden 2010/2020 restauriert. Die Kirche dient heute als Pfarrkirche und beherbergt das Kulturzentrum bei den Minoriten. In der Schatzkammerkapelle finden Gottesdienste der ukrainischen griechisch-katholischen und russisch-orthodoxen Gemeinden statt. Die Kirche ist auch ein Ort für kulturelle Veranstaltungen und verfügt über zwei Orgeln, die von verschiedenen Firmen gebaut wurden. Die Gebäude werden von Minoritenbrüdern bewohnt und dienen als kulturelles Zentrum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Graz
- Adresse
- bei Mariahilferplatz 3
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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