📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Sikorski
Palast in Polen
Das Sikorski-Palais steht im Warschauer Stadtteil Wola an der Ulica Srebrna 12. Es ist ein zweigeschossiges Gebäude im Neorenaissancestil, das Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Die ursprüngliche Nutzung als Residenz des Bildhauers Aleksander Sikorski und seine Familie prägte den frühen Charakter des Gebäudes. Das Palais wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrere Besitzer, bis es 1937 in staatliche Hand gelangte. Das Palais war bis 1944 ein städtisches Gesundheitszentrum und während des Warschauer Aufstandes von der Armia Krajowa genutzt. Nach dem Krieg war es bis 1973 Sitz des staatlichen Pressekonzerns RSW. 1974 wurde es unter Zygmunt Łuszczyński saniert und als Museum für den Stadtteil Wola eingerichtet. Es dient heute als Sitz des Museums Warschau-Wola. Das Gebäude hat einen rechteckigen, L-förmigen Grundriss mit einem quadratischen Kerngebäude und einem nördlichen Flügel. Die Vorderfront ist durch einen Mittelrisalit mit Dachgiebel und Portikus gekennzeichnet. Auf dem symmetrischen Dach steht eine Dachlaterne. Ursprünglich war das Palais von einem Garten umgeben, heute sind hier Parkplätze der Nachkriegswohnblocks. Die Umgebung umfasst den Stadtteil Wola mit seinen historischen und kulturellen Einrichtungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Warschau
- Adresse
- Srebrna 12
- Erbaut
- 1880
- Baustil
- Neorenaissance
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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