Trischen

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Trischen

Insel vor der deutschen Nordseeküste

Trischen ist eine unbewohnte Insel vor der Meldorfer Bucht, etwa 14 Kilometer vor der Dithmarscher Nordseeküste. Sie gehört zur Gemeinde Friedrichskoog und liegt inmitten einer Kette von Hochsanden. Die Insel ist von Sand gebildet, der durch Meeresströmungen angehäuft wurde. Sie ist etwa 2,9 Kilometer lang und 1,5 Kilometer breit, wobei sich die Fläche stetig verändert. Die Insel bewegt sich nach Osten und wird durch Sturmfluten regelmäßig überschwemmt. Trischen ist ein wichtiger Brut- und Rastplatz für Vögel. Etwa 15.000 bis 20.000 Vogelpaare brüten hier, und bis zu 330.000 Zugvögel nutzen die Insel. Brandgänsen, Knutts und Alpenstrandläufern finden sich hier in großer Zahl. Die Insel ist besonders für Brandgänsen bedeutsam, da sie etwa 30 Prozent des nordwesteuropäischen Bestands umfasst. Die Vogelwarte dokumentiert regelmäßig die Vielfalt der Tierwelt, darunter auch Schwalben, Möwen und Seehunde. Die Insel wird von März bis Oktober von einem Vogelwart des NABU bewohnt. Sie ist Teil der besonders geschützten Schutzzone des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Auf der Insel gibt es Dünen, Salzwiesen und Wattenmeere. Die Fläche der Insel nimmt stetig ab, und sie bewegt sich nach Osten. Die Umgebung umfasst Hochsande wie Tertius und Blauort sowie die Wattenmeere. Die Insel hat sich seit ihrer Entstehung um vier Kilometer der Küste genähert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Insel
Ort
Friedrichskoog

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