📷 Bild: Wikimedia Commons
Franziskanerminoritenkloster Oberglogau (Głogówek)
Kloster in Polen
Das Franziskanerminoritenkloster Oberglogau liegt in der Altstadt von Oberglogau, nördlich des Marktplatzes und der Burg. Die Klostergebäude und die Klosterkirche, dem hl. Franziskus gewidmet, sind bis heute erhalten. Die ursprüngliche Lage des Klosters ist nicht bekannt, doch der heutige Standort wurde erst 1651 erworben. Das Kloster wurde 1264 von Herzog Wladislaus I. gegründet und war bis 1530 im religiösen Leben der Region stark präsent. Es wurde 1428 von den Hussiten zerstört, doch die Brüder kehrten 1478 zurück und begannen mit der Wiederherstellung. 1630 wurde es von der Familie Schweinichen verkauft, doch 1633 erwarb der Graf Oppersdorf es zurück und ermöglichte die Wiederbesiedlung durch die Minoriten. Besucher können die Klosterkirche und die umliegenden Gebäude erkunden, die bis heute erhalten sind. Die Lage am Rande der Altstadt bietet Ausblicke auf die Stadt und das Klostergelände. Die historischen Gebäude und die Klosterkirche sind Teil der städtischen Landschaft und spiegeln die langen religiösen und kulturellen Wurzeln der Region wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Oberglogau
- Adresse
- Klasztorna 3
- Erbaut
- 1700
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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