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Oberoppurg
Oberoppurg liegt im Saale-Orla-Kreis in Thüringen, etwa zwei Kilometer südlich des Orlatales. Der Ort ist zwischen den Städten Pößneck und Neustadt an der Orla gelegen und umgeben von landwirtschaftlich geprägter Landschaft. Nördlich und südlich des breiten Tales erstrecken sich waldreiche Gebiete, die den Charakter des Ortes prägen. Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Oppurg und ist mit etwa 160 Einwohnern ein kleiner, ländlicher Ort. Die erste urkundliche Erwähnung von Oberoppurg datiert auf das Jahr 1378. Wahrzeichen des Ortes ist die Wehrkirche St. Anna mit ihrem charakteristischen Turm, der auch im Wappen des Ortes zu finden ist. Die historische Altstadt mit verwinkelten Gassen, renoviertem Fachwerk und zwei Gasthäusern trägt zum kulturellen Erbe bei. Das Kirchweihfest, das am zweiten Sonntag im November stattfindet, ist eine der wichtigsten Veranstaltungen. Oberoppurg ist bekannt für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten, darunter das Umgebindehaus und das Gedenkstein an die Todesmarsch-Kolonnen aus dem KZ Buchenwald. Die Orlasenke ist Teil der Thüringer Porzellanstraße und verfügt über ein Radwanderweg-Netz, das bis 2005 ausgebaut wurde. Zudem sind das Landschaftsschutzgebiet „Döbritzer Schweiz“ und die Plothener Teiche in der näheren Umgebung sehenswert. Ferdinand Wacker, ein ehemaliger Gutsbesitzer und Politiker, zählt zu den berühmten Söhnen des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 151
- Fläche
- 5,07 km²
- Seehöhe
- 340 m
- Bezirk
- Saale-Orla-Kreis
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